Die Geburt ist eines der besonderen Ereignisse im Leben einer Familie. Wie sie sich letztendlich gestaltet, ist nicht vorherzusehen. Doch wir können versuchen herauszufinden, was für uns persönlich angenehm und unterstützend wirken kann und die Geburt und den Geburtsort dementsprechend "planen". Wir versuchen Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.


Hausgeburt

Bei uns können Sie Ihre Hebamme frühzeitig kennen lernen, wenn Sie sich überlegen Ihr Kind in vertrauter Umgebung zu gebären.
Die persönliche Begleitung während der Schwangerschaft kann Ihnen helfen bei Ihrer Entscheidung. Gemeinsam entscheiden Paar und Hebamme am Ende der Schwangerschaft, wo das Kind zur Welt kommen soll.
Die Hebamme betreut jeweils nur eine Frau während der Geburt und kann so individuell auf deren Bedürfnisse eingehen. Im Wochenbett begleitet sie das Paar durch anfangs tägliche Hausbesuche weiter, oft mit zusätzlicher Unterstützung durch eine Familienpflegerin.

Alle Leistungen werden von den Krankenkassen übernommen.


Nachfolgend möchten wir Familien zu Wort kommen lassen, die wir zu Hause begleitet haben.

„Ein kurzer Augenblick“- Fehlgeburt in der 14. SSW

Der Moment in dem mir meine Frauenärztin sagte, dass mein Baby nicht mehr leben würde, war ein Schock und ließ mich innerlich erstarren. Ich hatte plötzlich eine totale Leere in mir. Diese mitleidigen Blicke, diese Informationen über „Statistik“, „Normales Geschehen“, „Kontaktdaten zur Ausschabung im Krankenhaus“, das alles ging völlig an mir vorbei und erreichte mich doch in meinem Unterbewusstsein auf grausame Art und Weise.
Nicht minder schockiert war ich später, als Swantje mir am Telefon erklärte, dass ich nicht unbedingt gleich zur Ausschabung ins Krankenhaus müsse, sondern dass ich mir mit meiner Entscheidung Zeit lassen könne und ich auch die Möglichkeit habe, das Baby zuhause auf natürlichem Weg, zu verlieren.
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Der lange Bericht über eine sehr kurze aber wunderschöne Geburt

Meine 3. Schwangerschaft lief auch diesmal komplikationslos. Als es an den Entbindungstermin 30.05.15 ging, wollte ich eigentlich alles vermeiden, dass der Geburtstag unseres 3. Kindes auf meinen Geburtstag 01.06.15 fiel. Leider wurde ich an meinem Geburtstag von einem Grippevirus flach gelegt und habe nur gehofft: "Bitte mein Kind, jetzt kannst Du solange im Bauch bleiben bis ich wieder gesund bin, mir würden jetzt die Kräfte fehlen". Immer wieder verspürte ich seit ein paar Tagen schon leichte Wehen, die ich allerdings kaum ernst nahm! [weiterlesen]

Winterkind- Geburt von Vitus

Eine Hausgeburt habe ich mir gewünscht, seit ich mir zum ersten Mal über das Thema Geburt Gedanken gemacht habe, und weil unser Baby kurz vor Weihnachten kommen sollte habe ich besonders gehofft nicht vielleicht auch noch über die Feiertage ins Krankenhaus zu müssen. [weiterlesen]

Geburt von Sarah

Unsere Sarah lies sich erst mal noch richtig schön Zeit: Ich war schon
neun Tage über dem Termin als sich um zehn Uhr Abends endlich leichte
Wehen einstellten. Ich war schon sehr ungeduldig und war froh, dass sich
was rührt. [weiterlesen]

Geburtsmomente

Was ist schon ein Geburtstermin, wenn es sich doch eher um einen Geburtszeitraum handelt?
Mir scheint er doch sehr sinnvoll, wenn er festgelegt und von der Hebamme streng bewacht wird.
Kick schaute sich zu den Besuchen bei uns immer wieder im „Nest“ um, da wir mitten im Geburtszeitraum im Umzug steckten.
Endlich dann kam ihre Zustimmung: „Aha, Wochenbettnest ist gerichtet, die Küche mit Warmwasser in Funktion! Dann darf`s von mir aus losgehen!“
Ein erleichternder Seufzer war bei uns zu hören und sie grinste.
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„Die richtige Entscheidung“

Unsere kleine Lotta wurde am 25. Mai 2014 geboren und macht unser Leben als Familie seitdem noch glücklicher, noch vollständiger.
Lotta kam in unserem Zuhause, in IHREM Zuhause auf die Welt und davon will ich ein kleines bisschen erzählen.
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Die Hausgeburt – Erfahrungen von “der anderen Seite”

Kurz zum Hintergrund: ich bin heute Abend, da ich beginne, diesen Text zu verfassen, vor die Wahl gestellt, entweder die schon längst fällige Steuererklärung fertig zu machen oder einen Erfahrungsbericht zum Thema Hausgeburt zu schreiben. “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” denke ich mir und fange daher gleich mit dem Bericht an...

Wir haben mittlerweile eine klassische Kranken-”hausgeburt” und drei echte Hausgeburten unterschiedlichster Ausprägung gemeinsam durchlebt, so dass ich mir einbilde, auch von väterlicher Seite ein paar Erfahrungen mitteilen zu dürfen. Ich möchte in den kommenden Zeilen aber auch nur für mich selbst und meine ganz persönlichen Eindrücke sprechen. Es sei ebenso angemerkt, dass ich die Entscheidung eines jeden für die Wahl des Geburtsorts (zumindest was die Planungsphase betrifft – danach passiert's eh dort, wo's passiert) respektiere. Bei uns war nun mal nach der Erstgeburt in der Klinik die Geburt daheim die präferierte Methode.
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Brief an Teresa

Hallo mein lieber Teresa-Babyspatz!
Wie schon die Lina, hast auch du dir noch mächtig Zeit gelassen, um aus meinem gemütlichen Bauch auszuziehen. Gott sei Dank kannte ich das ja nun schon von deiner Schwester und war erstmal sehr gelassen was das evtl. Überschreiten des Entbindungsdatums betraf… [weiterlesen]

Geburt von Alexander Ralph zu Hause

Da ich unsere Tochter schon im Geburtshaus in Rosenheim entbunden habe, und
es dieses Mal nicht möglich war aufgrund der fehlenden Hebammen, stand für
mich fest, dass ich unser Kind diesmal daheim bekommen möchte. Eine
Krankenhausgeburt kam für mich nicht in Frage.
Ich hatte eine unkomplizierte Schwangerschaft. Abgesehen von heftigen
Rückenschmerzen welche mir solche Schmerzen bereitet haben, dass ich in das
Beschäftigungsverbot gehen musste. Dadurch konnte ich mich auf den
Geburtsort unseres zweiten Kindes vorbereiten. Die Idee daheim zu entbinden
stand für mich immer im Raum. [weiterlesen]

Geburt von Benedikt Johannes

Es ist unser drittes Kind und unsere dritte Hausgeburt. Diesmal aber nicht mehr in unserer kleinen Dachgeschoßwohnung, sondern in unserem neu gebauten Haus. Der von uns errechnete Termin wäre Silvester. Da die beiden großen vor dem Termin zur Welt kamen, bestand diesmal schon ein bisschen die Hoffnung, dass dieses Baby das auch so handhabt. In der Woche vor Weihnachten habe ich dann in der Hebammenkiste gekruschtelt und geschaut, mit was man dieses kleine Menschlein herauslocken könnte. Und so habe ich ganz viel Zimtplätzchen gegessen, Zimttee mit Ingwer und Nelke getrunken, mir alle 3 Tage einen Einlauf und ab und zu einen Tampon mit Nachtkerzenöl gemacht. [weiterlesen]

eine Fehlgeburt zu Hause- Geburtsbericht "Septemberspatz", Brief an die große Schwester

Weißt du meine „Große“, in letzter Zeit ging es mir einfach nicht recht gut – es gab viele Gründe, aber vom Hauptgrund musste ich mein Umfeld und dann auch mich selbst erst immer wieder aufs Neue überzeugen und wohl auch irgendwie die erforderliche Zeit dafür überbrücken…
Unser zweites Baby ist leider nicht bei mir geblieben. Mein Gefühl hat mich einfach nicht getäuscht – mir ging es ja bereits seit vielen Wochen irgendwie „schlecht“. Aber alles ist nun doch gut so wie es ist und fühlt sich „richtig“ an. Mir geht es körperlich und psychisch sehr viel besser als in all den Wochen der Schwangerschaft und genau das macht es mir auch so einfach alles als „richtig“ anzusehen. Und es beruhigt mich unheimlich, dass ich mich wirklich auf mein Gefühl verlassen kann, auch wenn ich es mir natürlich anders gewünscht hätte…
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Geburt von Lenni

Dies ist unser drittes Kind, unsere erste Hausgeburt und unser erstes Hypnobirthingbaby.
Ich wollte eine sehr selbstbestimmte Geburt für uns haben, aber brauchte etwas Arbeit die begrenzenden Gedanken wegzuarbeiten - ich habe mit der Hebamme geredet. Nachdem ich mit meinem Mann ein paar schöne Geburtvideos anschaute, haben wir uns entschlossen dieses Mal zu Hause zu gebären. [weiterlesen]

Geburt von Jakob

Unser erstes Kind kam im Krankenhaus zur Welt. Mit nicht so schönen Erfahrungen wie PDA , Saugglocke, beinahe Kaiserschnitt, Dammschnitt und hektischer Atmosphäre. Beim zweiten sollte es anders sein. Die Entscheidung für eine Hausgeburt kam bei mir aus dem Bauch heraus. Mein Mann war zuerst dagegen. Für Ihn war es ein zu großes 'Risiko', überlies mir aber die Entscheidung, da ich mich bei der Geburt wohl fühlen sollte und ich die meiste 'Arbeit' habe. Nach einem Gespräch mit den Hebammen waren bei mir die größten Ängste beiseite geräumt und es konnte losgehen. [weiterlesen]

Geburt von Milan

Ich heiße Jenni und bin 24 Jahre alt.

Es fing mit einem Blasensprung an, so um 15 Uhr am 3.3.2010. Ich rief gleich Kick an um mir psychologischen Beistand zu holen und ihr Bescheid zu geben das sie mich bald besuchen könnte. Es waren Freunde da und der Kindsvater, die, während ich auf dem Sofa so vor mich hin wehte, Tee kochten, das Wasserbecken aufbauten, einkaufen gingen und eine Kraftsuppe für alle Beteiligten bereithielten. [weiterlesen]

Geburt von Matthias

Nach einem völlig problemlosen ersten Drittel der Schwangerschaft, folgte das zweite Drittel mit vielen Vorwehen und einem 10 -tägigen stationären Aufenthalt im Krankenhaus mit Wehenhemmertropf und einiger weiterer Chemie.
Von da an stand für mich fest nur im Notfall im Krankenhaus zu entbinden. Zu Hause wollte ich nicht, da dann alles Organisatorische wieder an mir hängen geblieben wäre, und weil ich im 2. Stock in einer Wohnung wohl auch nicht die nötige Ruhe gefunden hätte.
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„Es wird hell, weil du da bist“ (Grußwort aus Afrika)- Geburt von Lina

Hallo lieber Lina-Spatz!

Du hast uns ja ganz schön warten lassen… Mama und Papa dachten schon, Du kommst nicht mehr! 17 Tage hast du dir Zeit gelassen – anscheinend war es ganz schön gemütlich in meinem Bauch? [weiterlesen]





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