Die Geburt ist eines der besonderen Ereignisse im Leben einer Familie. Wie sie sich letztendlich gestaltet, ist nicht vorherzusehen. Doch wir können versuchen herauszufinden, was für uns persönlich angenehm und unterstützend wirken kann und die Geburt und den Geburtsort dementsprechend “planen”. Wir versuchen Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Hausgeburt

Bei uns können Sie Ihre Hebamme frühzeitig kennen lernen, wenn Sie sich überlegen Ihr Kind in vertrauter Umgebung zu gebären.

Die persönliche Begleitung während der Schwangerschaft kann Ihnen helfen bei Ihrer Entscheidung. Gemeinsam entscheiden Paar und Hebamme am Ende der Schwangerschaft, wo das Kind zur Welt kommen soll.

Die Hebamme betreut jeweils nur eine Frau während der Geburt und kann so individuell auf deren Bedürfnisse eingehen. Im Wochenbett begleitet sie das Paar durch anfangs tägliche Hausbesuche weiter, oft mit zusätzlicher Unterstützung durch eine Familienpflegerin.

Alle Leistungen werden von den Krankenkassen übernommen.

Nachfolgend möchten wir Familien zu Wort kommen lassen, die wir zu Hause begleitet haben.


Geburtsbericht von Merlin

Die Geburt begann mittags, ohne dass ich es als diese realisierte. Ich spürte plötzlich ein permanentes, ganz leichtes Ziehen im unteren Bauch. Danach ging das Ziehen wieder weg und kam wieder in großen, unregelmäßigen Abständen. Ich erzählte meinem Mann davon und mein 5-jähriger Sohn, der gerade in der Nähe von uns spielte, rief zu mir rüber „Mama das sind Wehen!“ [weiterlesen]

“Just pressure out the baby“

Nein, des englischen bin ich schon mächtig 😉, aber dieser hilfreiche Hinweis eines lieben Freundes der Familie hat mich die ganze Schwangerschaft und während der Geburt begleitet. Unser kleines Wunder hat sich den Weg in unser Leben gebahnt und hat einen Platz in unseren Herzen erobert, von dem wir nicht wussten, dass er leer war. [weiterlesen]

Geburt von Pia

Unsere Pia kam als kleine Überraschung zu uns. Ihre Geschwister sind 2010, 2013 und 2016 geboren. Lange wünschten wir uns noch ein 4. Kind, aber es sollte nicht klappen, nach einer Fehlgeburt in der 7. SSW in 2019 wurde ich nicht mehr schwanger. Als wir die Hoffnung aufgrund meines Alters schon aufgegeben hatten, hat Pia sich überraschend im Mai 2022 angekündigt. [weiterlesen]

Bericht einer Hausgeburt

Nach einer leider sehr traumatischen ersten Krankenhausentbindung im Januar 2021 war mir sehr schnell klar, dass die nächste Entbindung, sollte uns noch ein Kind geschenkt werden, zuhause stattfinden soll. Ich habe einige Freundinnen, die auch zuhause entbunden haben und habe mir deren Erfahrungen angehört. Des Weiteren habe ich unzählige Bücher, Geburtsberichte, Erfahrungsberichte, Hebammenlektüre, usw. über Hausgeburt, natürliche Geburt und auch zum Thema Alleingeburt wahrlich verschlungen. [weiterlesen]

Geburt von Pius

01.01.2023, 5:45 Uhr: Die letzte Silvester-Rakete dieser Neujahrs-Nacht weckt mich mit einem lauten Knall. Ich bin genervt, denn die Nacht war durch das Geböller sowieso schon nicht sehr erholsam. Unmittelbar nachdem ich die Augen öffne, zieht es leicht in meinem Unterleib. Die Geburtsreise beginnt. Das weiß ich in diesem Moment aber noch nicht, denn in den letzten zwei Wochen gab es immer wieder Tage, in denen es sich genauso angefühlt hat und die Wellen danach wieder aufhörten. [weiterlesen]

Geburt von Alexander Ralph

Da ich unsere Tochter schon im Geburtshaus in Rosenheim entbunden habe, und es dieses Mal nicht möglich war aufgrund der fehlenden Hebammen, stand für mich fest, dass ich unser Kind diesmal daheim bekommen möchte. Eine Krankenhausgeburt kam für mich nicht in Frage. Ich hatte eine unkomplizierte Schwangerschaft. Abgesehen von heftigen Rückenschmerzen welche mir solche Schmerzen bereitet haben, dass ich in das Beschäftigungsverbot gehen musste. Dadurch konnte ich mich auf den Geburtsort unseres zweiten Kindes vorbereiten. Die Idee daheim zu entbinden stand für mich immer im Raum. [weiterlesen]

Geburt von Toni

Da Toni schon 8 Tage über dem errechneten Geburtstermin war, mussten wir am Freitag morgen in die Klinik fahren, um zu checken ob alles in Ordnung ist. Unserem Sohn ging es gut, alles war in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass Toni wohl sehr klein war. [weiterlesen]

Geburt von Matthias

Matthias ist unser drittes Kind. Das erste habe ich im Krankenhaus geboren und das zweite zuhause zusammen mit Kick. Für das dritte Kind habe ich mir auch eine Hausgeburt gewünscht, auch wenn ich dieses Mal vorher eine undefinierbare Angst hatte und ziemlich nervös vor der Geburt war. [weiterlesen]

Geburt von Ludwig

Jetzt hat es sehr lange gedauert, bis ich mich auf meinen Hosenboden gesetzt habe und endlich anfange zu berichten. Von Beginn der Schwangerschaft an hatte ich ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, zur Entbindung ins Krankenhaus zu müssen. [weiterlesen]

Eine Hausgeburt mit etwas Hypnobirthing

Die Schnellen Wellen: Um ca. 8:00 Uhr Morgens nach einer ruhigen Nacht dachte ich mir das vielleicht ein wohltuendes Bad der Geburt etwas auf die Sprünge helfen würde. [weiterlesen]

Geburt von Tobias

Am 08. Februar 2018, durften wir unseren Sohn, Tobias Anian, in die Arme schließen. Der kleine Mann erblickte das Licht der Welt in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre – zuhause. [weiterlesen]

Hausgeburt von Lieserl

Nachdem unser zweites Kind Sarah auch zu Hause geboren wurde, war es für uns keine Frage mehr, dass wir uns auch für unsere dritte Geburt eine Hausgeburt wünschen. Ich hab mich also sehr gefreut, dass Kick und Ute mich wieder betreuen wollten obwohl ich erst zwei Wochen vor Geburtstermin aus der Schweiz zurückkommen sollte. [weiterlesen]

“Ein kurzer Augenblick” – Fehlgeburt in der 14. SSW

Der Moment in dem mir meine Frauenärztin sagte, dass mein Baby nicht mehr leben würde, war ein Schock und ließ mich innerlich erstarren. Ich hatte plötzlich eine totale Leere in mir. Diese mitleidigen Blicke, diese Informationen über „Statistik“, „Normales Geschehen“, „Kontaktdaten zur Ausschabung im Krankenhaus“, das alles ging völlig an mir vorbei und erreichte mich doch in meinem Unterbewusstsein auf grausame Art und Weise. Nicht minder schockiert war ich später, als Swantje mir am Telefon erklärte, dass ich nicht unbedingt gleich zur Ausschabung ins Krankenhaus müsse, sondern dass ich mir mit meiner Entscheidung Zeit lassen könne und ich auch die Möglichkeit habe, das Baby zuhause auf natürlichem Weg, zu verlieren. [weiterlesen]